DSC0076VAR

Nachscheidungsunterhalt

Der Unterhalt nach einer Scheidung (Nachscheidungsunterhalt) gleicht die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Geschiedenen aus. Das Unterhaltsrecht ist dadurch geprägt, dass einerseits unmittelbar die Liquidität des Schuldners und andererseits unmittelbar die Existenz des Unterhaltsgläubigers betreffende Zahlungsverpflichtungen errechnet und berechnet werden müssen, häufig genug über einen längeren Zeitraum. Wobei die Gesetzgebung ab 2008 das Anforderungsprofil an den Ehegatten, der Unterhalt begehrt, deutlich verschärft hat. Besitzstandsdenken, welches bis 2007 häufig genug der Fall gewesen ist, kann nicht mehr uneingeschränkt durchgesetzt werden.